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 #1  [ Permalink ] 
  14.03.11, 15:58:59 
Themenstarter:

ijon tichy

(Forumsrat
ca.: 654 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 1
Lesezeit ca.: 44 Sek.
Heute morgen stand in der MoPo, daß sich in Lichtenrade ein Polizist mit der Dienstwaffe erschossen hat. Es sollen private Probleme vorgelegen haben.
Mich würde in diesem Zusammenhang mal Eure allgemeine Meinung zu diesem sehr schwierigen Thema interessieren.
-----
Mir gehen bei solchen Dingen neben der Trauer folgende Gedanken im Kopf rum: Sind es wirklich nur(!) private Probleme, die sich da aufstauen?
Ich konstruiere mal: Ein Kollege, verheiratet, 2 Kinder(die Statistikfamilie...), Haus im Speckgürtel, der macht seit Jahren Schichtdienst. Dazu Überstunden, Nachtdienste, wenig Freizeit MIT der Familie. Die Frau läßt sich scheiden, nimmt die Kinder mit, mit der Begründung, daß sie diese Belastung nicht mehr will.
Soweit, soschlecht. Ist das aber NUR ein privates Problem?
Zieht sich die Behördenleitung nicht zu einfach aus der Affäre, wenn sie diese Zusammenhänge ignoriert?
Oder muß man als Ehefrau eines Polizisten sowas abkönnen?

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann
14.03.11, 15:58:59
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 #2  [ Permalink ] 
  14.03.11, 16:52:22 

Archiv

(Ruheständler
ca.: 1653 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 2
Lesezeit ca.: 1 Min., 34 Sek.
Die Pressemeldung der Berliner Polizei lautet:
Zitat:
Pressemeldung
Eingabe: 13.03.2011 - 15:45 Uhr
Polizist nahm sich das Leben
Tempelhof-Schöneberg
# 0897

Ein 39-jähriger Polizeibeamter nahm sich gestern Abend mit seiner Dienstwaffe das Leben. Telefonisch hatte er zuvor gegenüber seiner Lebensgefährtin den Suizid angekündigt. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnte er gegen 21 Uhr nur noch mit einer tödlichen Schussverletzung in einem Waldstück in Lichtenrade aufgefunden werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Der Verstorbene hinterließ einen Abschiedsbrief und ein Testament.


Ich sage: Es ist Schade um den Menschen. Er hätte gerettet werden müssen. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.


Nach meiner Erfahrung aus Gesprächen mit davon zurückgetretenen oder abgehaltenen Suizidenten ist nie nur ein Problem der Auslöser. Es ist immer eine Sammlung von unzählig vielen Faktoren - eben das berühmte Fass, wo der letzte Tropfen fehlt, dieses zum Überlaufen zu bringen. Auch wenn der letzte Tropfen "der Auslöser" zu sein scheint - er ist nur der letzte Tropfen von vielen huntert Litern Flüssigkeit, die das Fass bis zum Rand gefüllt haben. Glücklich ist der, der in seinem Fass auf verschiedenen Höhen, offene Außenventile hat.

In so eine Entscheidung spielen sicher auch immer die Arbeit und die Arbeitsbedingungen mit hinein. Jeder wird auf jeder Arbeits-/Dienststelle Faktoren/Umstände/Zustände/Entscheidungen finden, die er selbst nicht tragen kann und/oder will. Jeder wird diese Faktoren als große oder kleine Tropfen in seinem Fass auffangen.

Welche Nachricht müsste ein Suizident hinterlassen damit eine Pressemeldung ausgibt "die Gründe liegen im dienstlichen Bereich"? Müsste sich die Pressestelle nicht sofort den Vorwurf gefallen lassen "es ist doch nie nur ein Auslöser"? Ich denke, dass die Bekanntgabe und Veröffentlichung einer Begründung eines Suizides den Angehörigen vorbehalten ist - egal welche Gründe vorliegen.

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14.03.11, 16:52:22
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 #3  [ Permalink ] 
  14.03.11, 18:10:11 

Kasia

(Chefredakteur(in)
ca.: 1102 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 3
Lesezeit ca.: 2 Min., 30 Sek.
Zitat von Familienmensch:
Zitierten Beitrag im Original lesen

Welche Nachricht müsste ein Suizident hinterlassen damit eine Pressemeldung ausgibt "die Gründe liegen im dienstlichen Bereich"? ... Ich denke, dass die Bekanntgabe und Veröffentlichung einer Begründung eines Suizides den Angehörigen vorbehalten ist - egal welche Gründe vorliegen.


Einmal abgesehen vom hier gegebenen Einzelfall habe ich mir diese Frage auch schon (ähnlich) öfter gestellt?

Mit welchem Recht nimmt sich die Polizeipressestelle derartiger Umstände an und veröffentlicht überhaupt Suizide Polizisten betreffend? Wurden die Hinterbliebenen vorher um Zustimmung zu dieser Veröffentlichung gebeten?

*Ich* habe noch keine Pressemeldung gesehen, "Finanzbeamter suizidierte sich" oder "Suizid eines Mitarbeiters des Bezirksamtes ...".

Die Gründe/Ursachen eines Suizides sind meistens vielfältig - bei allen Berufsgruppen.

Die Frage könnte auch lauten, ob Polizisten eher "suizidal" sind als Angehörige anderer Berufsgruppen, wenn es auch nur die privaten Ursachen sein sollten.

Das festzustellen dürfte mangels belastbaren "Statistikmaterials" allerdings schwierig sein.

Im Übrigen habe *ich* allerdings noch nie (offiziell!) gehört (sic!), dass ein Suizid eines Polizisten einen dienstlichen Hintergrund gehabt hatte.

Da das aber so sicher wie das "Amen in der Kirche" ist - dass nämlich nie ein dienstlicher Hintergrund Auslöser ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass Suizide von Polizisten sozusagen vorrangig an "höchster Stelle" bearbeitet werden.

Schaut mal in euer Intrapol, da gibt es sogar einen Statistik-Meldebogen (angeblich so ganz vertraulich), der auszufüllen und an die polizeiliche Sozialbetreuung zu senden ist - na wozu das denn - könnte es doch dienstliche Gründe geben, die wir irgendwie vom Tisch ...

Mir geht irgendwie noch der Fall eines Kollegen durch den Kopf, der die Dienstwaffe auf der Dienststelle während des Dienstes (!) in den wassergefüllten Mund ...

Gerade glücklich geheiratet ... nein, es gab wohl Probleme im privaten Bereich. Es gab keine Pressemeldung.

Ach so, nein - man solte nicht diese Lebensgefährtin hier fragen, auch nicht die Ehefrauen anderer Suzidenten - man braucht doch nur mal in der Behörde zu fragen, wieso der Meldebogen für die Sozialbetreuung auszufüllen ist, diese über den Vorgesetzten auch bei einem Versuch alarmiert und auf den Betreffenden "gehetzt" wird, wieso jedes Jahr neu die Suizidenten-Pol-Statistik an den Stab PPr zu melden ist.

"Es sind doch immer private Probleme", die im Ergebnis dazu geführt haben, dann laßt den Kollegen auch zum Schluß ihr Privates und ihre Ruhe - zerrt sie nicht noch durch Sonderberichte, Stellungnahmen und Statistiken!


PS: Ein Überblick zum Thema findet sich in dem Beitrag "Tabuthema Suizid in der Polizei: Wenn Polizisten verzweifeln" in der Zeitschrift "Deutsche Polizei" 04/2006, Seite 6 - Link bzw. Link2 - Lesenswert!

Kurze Übersicht speziell zum Suizid von Polizisten auch hier - Klick!


"Die Beurteilung eines Vorgangs anhand rechtlicher oder sittlicher Maßstäbe wird nicht anders als die Äußerung von Rechtsmeinungen grundsätzlich als eine ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung des Äußernden angesehen. Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (m.w.N.)." (BGH, Urt. v. 22.09.2009, VI ZR 19/08)
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit i.S.d. Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG "gibt jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Meinungen sind im Unterschied zu Tatsachenbehauptungen durch die subjektive Einstellung des sich Äußernden zum Gegenstand der Äußerung gekennzeichnet (m.w.N.). Sie enthalten sein Urteil über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Er besteht deswegen unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (m.w.N.). Der Schutz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt der Äußerung, sondern auch auf ihre Form. Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts (m.w.N.). Geschützt ist ferner die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun. Er darf dafür auch diejenigen Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht." (BVerfGE 93, 266[289]; st.Rsp.)
14.03.11, 18:10:11
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 #4  [ Permalink ] 
  14.03.11, 21:15:25 
Themenstarter:

ijon tichy

(Forumsrat
ca.: 654 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 4
Lesezeit ca.: 8 Sek.
Es geht mir gar nicht so sehr um Statistiken, sondern eher um das emotionale Drumherum, was Polizisten veranlaßt, sich die Waffe in den Mund zu schieben.

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann
14.03.11, 21:15:25
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 #5  [ Permalink ] 
  15.03.11, 05:17:22 

Kasia

(Chefredakteur(in)
ca.: 1102 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 5
Lesezeit ca.: 1 Min., 32 Sek.
Und dennoch, wieso fragt eine nicht mit Todesermittlungen befasste Stelle in der Berliner Polizei bei Suiziden und Suizidversuchen nachfolgende Daten ab? Wozu werden die verwendet, was interessiert es (eben außerhalb der legalen Todesermittlungen) offensichtlich die Polizeibehörde als Arbeitgeber/Dienstherr.

"Maurerbude Krause" würde diese Informationen nicht für einen ihrer Putzer bekommen.

Zitat:
Meldebogen bei Suizid/Suizidversuch von Mitarbeitern/-innen der Berliner Polizei

Angaben zur Tat

Datum/Uhrzeit der Tat

Anschrift

Örtlichkeit
Dienststelle
Wohnung
andere Örtlichkeit

Tatmittel
Dienstwaffe
andere Begehungsweise
Welche:

Während der Dienstzeit
ja
nein

Angaben zur Person des Betroffenen

Name - Vorname
Geburtsdatum
Dienstgrad
Personalnummer
Dienststelle

Dienstlicher Status
aktiver Dienst
Urlaub
Krankenstand
Ruhestand V.d.A.
Suspendierung

Familienstand
ledig
verheiratet
in einer Lebensgemeinschaft
getrennt lebend
geschieden

Kinder
nein
ja
Anzahl:

Angaben zur Motivlage

Sind der Tat Hinweise auf Probleme vorangegangen
Erkrankung
Familiäre Probleme
Geldsorgen
Alkohol
dienstliche Konflikte
andere dienstliche Probleme

Ankündigung der Suizidabsicht
ja
nein

Abschiedsbrief
ja
nein


Da sind Fragen bei, welche nach meiner Auffassung auch die Berliner Polizei in ihrer Funktion als Dienstherr/Arbeitgeber nicht zu interessieren haben. Wenn es um nachträgliche Fürsorge gehen sollte oder um Prävention oder ... können die wie andere Arbeitgeber/Dienstherren ggf. Auskunft aus den Ermittlungsakten einholen - aber nein, es gibt eine interne Berichtspflicht gegenüber Stellen, die mit der Aufklärung der Tat gar nicht befasst sein dürften - weil es sie schlicht nichts angeht.

wut2

Es sei denn, es herrscht innerhalb der Behörde auch eine gewisse "Angst", dass doch dienstliche Gründe für den einen oder anderen Suizid sprechen könnten oder dazu beigetragen haben.


"Die Beurteilung eines Vorgangs anhand rechtlicher oder sittlicher Maßstäbe wird nicht anders als die Äußerung von Rechtsmeinungen grundsätzlich als eine ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung des Äußernden angesehen. Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (m.w.N.)." (BGH, Urt. v. 22.09.2009, VI ZR 19/08)
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit i.S.d. Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG "gibt jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Meinungen sind im Unterschied zu Tatsachenbehauptungen durch die subjektive Einstellung des sich Äußernden zum Gegenstand der Äußerung gekennzeichnet (m.w.N.). Sie enthalten sein Urteil über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Er besteht deswegen unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (m.w.N.). Der Schutz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt der Äußerung, sondern auch auf ihre Form. Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts (m.w.N.). Geschützt ist ferner die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun. Er darf dafür auch diejenigen Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht." (BVerfGE 93, 266[289]; st.Rsp.)
15.03.11, 05:17:22
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 #6  [ Permalink ] 
  15.03.11, 13:12:11 

Archiv

(Ruheständler
ca.: 1653 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 6
Lesezeit ca.: 18 Sek.
Zitat von ijon tichy:
Zitierten Beitrag im Original lesen

Es geht mir gar nicht so sehr um Statistiken, sondern eher um das emotionale Drumherum, was Polizisten veranlaßt, sich die Waffe in den Mund zu schieben.


Auch Polizisten sind Menschen und das "emotionale Drumherum" dürfte wohl vermutlich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein!

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15.03.11, 13:12:11
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 #7  [ Permalink ] 
  15.03.11, 14:24:11 

Archiv

(Ruheständler
ca.: 1653 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 7
Lesezeit ca.: 1 Min., 35 Sek.
Zitat von Sissi:
Zitierten Beitrag im Original lesen
... und das "emotionale Drumherum" dürfte wohl vermutlich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein!


... von Mensch zu Mensch, von Dienststelle zu Dienststelle, von Einsatz zu Einsatz.

Es gibt Menschen/Kollegen, die können kein Tötungsdelikt, keine aus dem Fenster gesprungene oder vor einen heranfahrenden Zug gestellte oder einfach nur eine längere Zeit liegende tote Person oder ein Sexualdelikt oder einen schweren Verkehrsunfall oder eine gewaltsame Demonstration mit verletzten Kollegen mit sich vereinbaren und mit dem Gesehenen und Gesagten klar kommen. - Ich habe dafür volles Verständnis.
Es gibt Menschen/Kollegen, die machen, können und wollen "das volle Programm" jahrzehntelang. - Scheinbar. Nur, wie lange ist so etwas gesund? Stirbt da nicht irgendwann die emotionale Seite des Menschen, die Seele, oder nimmt Schaden?

Grundsätzlich sollten wir in unserer Behörde mit über 16.000 Stellen genug Dienststellen haben, dass jeder, der so etwas emotional nicht (mehr) verträgt, eine andere Aufgabe findet. Aber ist jeder in der Lage, seine (Not)situation zu erfassen und zu kommunizieren? Kommt nicht schon bei dem Gedanken eines zu beantragenden Dienststellenwechsels der Kommentar "Sind sie (die o.a. Sachverhalte, die kein Mensch braucht) zu stark - bist du zu schwach!" auf? Und wer gibt freiwillig die eigene Schwäche zu?

Wenn die Politik den Einheitspolizisten will, der alles kann, wird es auch nur noch Einheitsdienststellen geben, wo jeder Mitarbeiter alles können und machen muss.
Wo sollen die emotional/seelisch Angegriffenen/Geschädgten beschäftigt werden? Werden diese sofort pensioniert?


Und schon haben wir die dienstbedingte Gemängelage, aus der ein depressiv veranlagter Kollege oder eine Kollegin vielleicht nicht selbst herausfindet. Wenn dazu noch private Probleme kommen und das zusammen eine weile vor sich hinköchelt ... in dem Artikel der DP stand so treffend, Polizisten haben das erforderliche Mittel für einen Suizid immer griffbereit.

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15.03.11, 14:24:11
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 #8  [ Permalink ] 
  15.03.11, 15:58:30 

ferrari

(Forumsoberrat
ca.: 864 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 8
Lesezeit ca.: 43 Sek.
Zitat von ijon tichy:
Zitierten Beitrag im Original lesen

Es geht mir gar nicht so sehr um Statistiken, sondern eher um das emotionale Drumherum, was Polizisten veranlaßt, sich die Waffe in den Mund zu schieben.


den einzigen "Vorteil" den Polizisten zu anderen öDlern haben ist der leichte Zugang zur Suizidswaffe, sonst wird es genauso Menschen geben die zufällig in anderen Behörden arbeiten und Selbstmord machen, daher finde ich diese Pressemeldungen immer sehr unglücklich, da die Polizei damit was sagen will (Schwerer Dienst, überlastet etc.) ohne aber wirklich dies direkt zu sagen (private Gründe).

Weder haben sie soviel Kreuz und man schreibt, dass es dienstliche Gründe sind oder man sollte dies komplett außen vor lassen und wie jeden anderen tragischen Selbstmord auch behandeln und keinen Beruf mit angeben oder gar nicht erst veröffentlichen

"Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" Ernesto Guevara

"Terrorismus ist Krieg der Armen, Krieg ist Terrorismus der Reichen" Sir Peter Ustinov

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15.03.11, 15:58:30
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 #9  [ Permalink ] 
  16.03.11, 03:43:12 
Themenstarter:

ijon tichy

(Forumsrat
ca.: 654 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 9
Lesezeit ca.: 10 Sek.
@ferrari, da Du ja im ÖD an anderer Stelle abreitset, gleich mal die Frage, gibt es in den Dir bekannten Dienststellen auch bekanntgewordene Suizide? Bei der Polizei wird da meist eine Nachricht an alle Dienststellen geschickt.

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann
16.03.11, 03:43:12
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 #10  [ Permalink ] 
  16.03.11, 17:46:42 

ferrari

(Forumsoberrat
ca.: 864 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 10
Lesezeit ca.: 10 Sek.
nein, gibt kein Infos darüber....

wenn ich mich dunkel erinnern kann, gabs mal eine Kollegin bei uns im Haus, aber ich glaube, das war mehr der Buschfunk der den Grund des Todes ans Licht brachte

"Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" Ernesto Guevara

"Terrorismus ist Krieg der Armen, Krieg ist Terrorismus der Reichen" Sir Peter Ustinov

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16.03.11, 17:46:42
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