Soll der Flughafen Tegel offen bleiben?
Laufzeit abgelaufen
Ja 3 60.00 %
Nein 2 40.00 %
Unentschlossen 0 0.00 %
Mir wurscht 0 0.00 %
Siehe Extra-Beitrag 0 0.00 %

Autor Nachricht
 #1  [ Permalink ] 
  17.09.17, 17:04:12 
Themenstarter:

Oheim

(Chefredakteur(in)
ca.: 405 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 1
Lesezeit ca.: 1 Min., 28 Sek.
Sodele, nachdem hier leider traurig schwer tote Hose herrscht, hoffe ich, dass trotzdem mal jemand vorbeischaut und wir mal wieder etwas diskutieren können. Thema heute: Pro und Contra Flughafen Tegel.

Wie ihr wisst, stimmen wir mit der Bundestagswahl in einer Woche auch darüber ab, ob der Flughafen Tegel im Falle einer Eröffnung des BER* geschlossen werden soll oder nicht.

Dabei sei anzumerken, dass die Entscheidung darüber eigentlich schon 1996 gefällt wurde. Ähnlich des Volksbegehrens zum Flughafen Tempelhof wurde die CDU davon über 20 Jahre später völlig überrascht. nachricht

Es gibt zwar gute Gründe für die Offenhaltung, sie kommen aber - wie erwähnt - etwas zu spät. Die Folgen der Offenhaltung sind noch gar nicht abzusehen, denn Berlin hat das ja damals nicht allein entschieden, sondern zusammen mit Brandenburg und dem Bund. Das dürfte einige Klagen nach sich ziehen.

Darüber hinaus müsste der Flughafen durchgreifend modernisiert werden. Das Geld fehlt dann für Schulen oder Wohnungen oder müsste zusätzlich besorgt werden. Angesichts der immer noch hohen Schuldenlast Berlins nicht wirklich verantwortbar.

Aber das für mich stärkste Argument gegen eine Offenhaltung, das in der Diskussion jedoch überhaupt keine Rolle spielt, ist dieses kindliche Verhalten einiger (West-)Berliner, die Liebgewordenes unbedingt erhalten wollen. Dabei sollte doch jedem klar sein, dass der Flughafen nur da steht, wo er jetzt steht, weil man ihn eben nicht außerhalb des Stadtgebietes bauen konnte. Der Standort spiegelt jene Zeiten wider, in denen er entstanden ist.

Aber diese Zeiten sind vorbei. Es wird Zeit, sich von den Provisorien zu trennen. Darum werde ich mit nein stimmen.

Zustimmung? Widerspruch? Gern! freuen

*Man kann ja nie wissen... lol

Ihr Individualisten seid doch alle gleich!
17.09.17, 17:04:12
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #2  [ Permalink ] 
  17.09.17, 18:34:55 

Kasia

(Chefredakteur(in)
ca.: 1102 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 2
Lesezeit ca.: 1 Min., 6 Sek.
Ja das liebgewonnene Kranzler-Eck, zerstört, aufgebaut, geschlossen, umgebaut, reduziert wieder auf wieder zu und wieder verkauft und wieder auf und das eigentliche Kaffee nur noch kastriert neu verpachtet.

Und das Kudamm-Karree - ach reden wir nicht drüber.

Und Tegel: Naja, Oheim, so ganz einfach wie Du es darstellst, dass die Weichen bereits 1996 ENDGÜLTIG gestellt worden wären, ist es - beim Vergleich mehrerer Berichte - ja gerade nicht.

Ich freue mich über die Offenhaltung, solange sie gelingt, denn es mindert jetzt schon die Lärmbelastung - bereits des alten Schönefeld - hier im Berliner Süden.

300.000 werden dort entlastet - naja, indem man den Lärm der Maschinen eben in den Süden, konkret in den Südosten Berlins verlagert.

Warste schonmal an nem lauen Sommerabend in Hessenwinkel oder so? Mach mal ne Radtour hin. freuen

Inner- und nahstädtische Flughäfen sind für mich grundsätzlich Mist, besonders, weil einige ja mit "Air Berlin" (Oooops, was war da passiert?) oder Konsorten unbedingt für unter 100 Euro nach Malle jetten müssen. Oder von Berlin nach Köln und solchen Müll.

Solang die Billigfliegerei hier noch politisch unterstützt wird, sollte auch der Schandfleck Tegel bleiben. blah

PS: Wenn jemand wirklich über 250 Seiten lesen will: BVerwG, Urteil vom 16.03.2006, 4 A 1073.04 - vgl. anliegende Screenshots freuen
Dateianhang:

 BVerwG_ 4A1073-04_28-12-2012-A.png (25.71 KByte | 58 mal heruntergeladen | 1.46 MByte Traffic)

Dateianhang:

 BVerwG_ 4A1073-04_28-12-2012-B.png (28.25 KByte | 53 mal heruntergeladen | 1.46 MByte Traffic)



"Die Beurteilung eines Vorgangs anhand rechtlicher oder sittlicher Maßstäbe wird nicht anders als die Äußerung von Rechtsmeinungen grundsätzlich als eine ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung des Äußernden angesehen. Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (m.w.N.)." (BGH, Urt. v. 22.09.2009, VI ZR 19/08)
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit i.S.d. Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG "gibt jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Meinungen sind im Unterschied zu Tatsachenbehauptungen durch die subjektive Einstellung des sich Äußernden zum Gegenstand der Äußerung gekennzeichnet (m.w.N.). Sie enthalten sein Urteil über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Er besteht deswegen unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (m.w.N.). Der Schutz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt der Äußerung, sondern auch auf ihre Form. Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts (m.w.N.). Geschützt ist ferner die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun. Er darf dafür auch diejenigen Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht." (BVerfGE 93, 266[289]; st.Rsp.)
17.09.17, 18:34:55
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #3  [ Permalink ] 
  17.09.17, 21:19:50 
Themenstarter:

Oheim

(Chefredakteur(in)
ca.: 405 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 3
Lesezeit ca.: 51 Sek.
Zitat von Kasia:
Zitierten Beitrag im Original lesen

300.000 werden dort entlastet - naja, indem man den Lärm der Maschinen eben in den Süden, konkret in den Südosten Berlins verlagert.

Warste schonmal an nem lauen Sommerabend in Hessenwinkel oder so? Mach mal ne Radtour hin. freuen


Ja, genau vor einer Woche, zu Fuß. Fluglärm war nicht zu hören, wobei ich auch nicht da gewesen bin, um Lärm zu hören. gitarre

Fluglärm wird es immer geben. Der störte mich hier in Neukölln auch nicht, obwohl die Flugzeuge 10 m über dem Hausdach entlang schwebten.

Und unabhängig von unnötigen Veränderungen gibt es auch die notwendigen Veränderungen. Das einzige, das aus meiner Sicht wirklich für Tegel spricht, ist, dass es sicher nicht schaden kann, zwei Flughäfen zu haben. Von der Kapazität her wird BER schon reichen, doch kann es ja mal immer ein Problem geben, und dann wäre ein naher Ausweichflughafen sicher nicht verkehrt.

Ihr Individualisten seid doch alle gleich!
17.09.17, 21:19:50
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #4  [ Permalink ] 
  18.09.17, 10:58:10 

Kasia

(Chefredakteur(in)
ca.: 1102 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 4
Lesezeit ca.: 43 Sek.
Zitat von Oheim:
Zitierten Beitrag im Original lesen

Das einzige, das aus meiner Sicht wirklich für Tegel spricht, ist, dass es sicher nicht schaden kann, zwei Flughäfen zu haben. Von der Kapazität her wird BER schon reichen, doch kann es ja mal immer ein Problem geben, und dann wäre ein naher Ausweichflughafen sicher nicht verkehrt.


Bin bei Dir …

… und denke auch mal an die Notwendigkeit eines und die Diskussion um DEN Regierungsflughafen - hier im Tagesspiegel z.B. zusammengefasst.

Hier stehenden Text Zeigen:


Vom Sicherheitsbedarf her ist diesbezüglich Tegel ja geprüft und "erfahren". Zumal es damit am BER ja nochmal extra dauern soll - sie Tsp-Link oben.


"Die Beurteilung eines Vorgangs anhand rechtlicher oder sittlicher Maßstäbe wird nicht anders als die Äußerung von Rechtsmeinungen grundsätzlich als eine ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung des Äußernden angesehen. Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (m.w.N.)." (BGH, Urt. v. 22.09.2009, VI ZR 19/08)
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit i.S.d. Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG "gibt jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Meinungen sind im Unterschied zu Tatsachenbehauptungen durch die subjektive Einstellung des sich Äußernden zum Gegenstand der Äußerung gekennzeichnet (m.w.N.). Sie enthalten sein Urteil über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Er besteht deswegen unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (m.w.N.). Der Schutz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt der Äußerung, sondern auch auf ihre Form. Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts (m.w.N.). Geschützt ist ferner die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun. Er darf dafür auch diejenigen Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht." (BVerfGE 93, 266[289]; st.Rsp.)
18.09.17, 10:58:10
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #5  [ Permalink ] 
  24.09.17, 22:25:51 
Themenstarter:

Oheim

(Chefredakteur(in)
ca.: 405 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 5
Lesezeit ca.: 27 Sek.
Nach Auszählung von einem Drittel der Wahlkreise haben sich laut Inforadio 55,4% für die Initiative ausgesprochen. Sie ist offenbar rechtlich nicht bindend, weil kein Gesetzentwurf vorgelegt wurde.

Dennoch hatte Berlins Regierender Müller angekündigt, in einem solchen Fall, wie er ja wohl einzutreten scheint, noch einmal mit dem Bund und Brandenburg zu reden.

Viel Chancen räume ich dem Ganzen aber nicht ein. Zwar hatte sich nun auch Verkehrsminister Dobrindt für die Offenhaltung Tegels ausgesprochen, aber wie lange der noch Verkehrsminister ist, bleibt angesichts des heutigen Wahlergebnisses abzuwarten. feierabend

Ihr Individualisten seid doch alle gleich!
24.09.17, 22:25:51
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #6  [ Permalink ] 
  25.09.17, 15:08:25 

Kasia

(Chefredakteur(in)
ca.: 1102 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 6
Lesezeit ca.: 14 Sek.
Interessanterweise stimmten sehr viele vom "Tegel-Lärm" betroffene (Reinickendorf) für die Offenhaltung - ebenso natürlich wie die (bereits von mir vermutet) künftig noch mehr von "BER-Lärm" betroffene (Treptow-Köpenick).

Insgesamt werte ich das ganz Unterfangen nebst Ergebnis als reine Proteststimmabgabe gegen die jetzige Koalition.


"Die Beurteilung eines Vorgangs anhand rechtlicher oder sittlicher Maßstäbe wird nicht anders als die Äußerung von Rechtsmeinungen grundsätzlich als eine ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung des Äußernden angesehen. Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (m.w.N.)." (BGH, Urt. v. 22.09.2009, VI ZR 19/08)
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit i.S.d. Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG "gibt jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Meinungen sind im Unterschied zu Tatsachenbehauptungen durch die subjektive Einstellung des sich Äußernden zum Gegenstand der Äußerung gekennzeichnet (m.w.N.). Sie enthalten sein Urteil über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Er besteht deswegen unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird (m.w.N.). Der Schutz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt der Äußerung, sondern auch auf ihre Form. Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts (m.w.N.). Geschützt ist ferner die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun. Er darf dafür auch diejenigen Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht." (BVerfGE 93, 266[289]; st.Rsp.)
25.09.17, 15:08:25
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #7  [ Permalink ] 
  25.09.17, 17:20:27 

ijon tichy

(Forumsrat
ca.: 654 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 7
Lesezeit ca.: 36 Sek.
bin auch mal wieder da.....


ich habe für die Offenhaltung Tegels abgestimmt, und zwar vorrangig aus egoistischen Gründen, denn jede Maschine, die in Tegel landet oder startet, tut das nicht am BER und fliegt demzufolge nicht über meine Wohngegend. Ich wußte, als ich herzog, daß der Flughafen gebaut wird, bin aber trotzdem froh, wenn es weniger Flugbewegungen gibt als ohne Tegel.

Natürlich vermute ich auch eine große Proteststimmung gegen den jetzigen Senat, wobei das auch verständlich ist. Was sich dieser Senat bisher leistet, geht auf keine Kuhhaut! Eine persönlich gefärbte Analyse werde ich hier noch mal schreiben, vielleicht mache ich da einen Faden auf. Das wird dann wieder eine Textwand....

bis bald.

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann
25.09.17, 17:20:27
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #8  [ Permalink ] 
  25.09.17, 18:08:18 

Hallodri

(Forumsoberinspektor
ca.: 398 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 8
Lesezeit ca.: 1 Min., 27 Sek.
Ich: Genau so und genau aus dem gleichen Grund.

Schau mal, im Tagesspiegel hat der Bürgermeister von Mahlow das super formuliert:
Zitat:
Bürgermeister kündigt Klage an vor 4 Stunden von Anke Myrrhe

Ortwin Baier, der Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, einer Gemeinde, deren Einwohner am stärksten vom BER betroffen sind, fordert die politisch Verantwortlichen zu einer radikalen Kehrtwende auf. „Sie müssen das Votum der Berliner ernst nehmen“, sagte er am Montag dem Tagesspiegel: „Und endlich zugeben, dass der BER eine Fehlentscheidung war.“

Man könne da immer noch Wohnungen oder Industrie ansiedeln, aber ein Großflughafen müsse anderswo gebaut werden, sagte Baier: „Das kann der Neubau in Sperenberg sein oder – aber das wage ich ja kaum zu hoffen – der Ausbau des Flughafens Halle-Leipzig als idealer Standort für die östlichen Bundesländer.“

Vorsorglich kündigte Ortwin Baier auch schon mal an, dass seine Gemeinde klagen werden, wenn – wie im Masterplan vorgesehen – statt 35 irgendwann 55 oder gar 58 Millionen Fluggäste vom BER starten oder dort landen würden: „Dafür gibt es kein Planfeststellungsverfahren. Und wir werden nicht hinnehmen, dass die Politik jedes Jahr klammheimlich drei Millionen Passagiere dazuzählt. Damit würde die dritte Startbahn unabdingbar – und das ist für die Anwohner einfach nicht hinnehmbar.“

Man dürfe auch nicht zulassen, dass die Politik weiterhin die Bürger gegeneinander ausspiele, sagte Baier: „Sowohl Tegel als auch Schönefeld sind innerstädtische Flughäfen, an beiden Orten wohnen Menschen, deren Gesundheit unter dem Fluglärm und -dreck leidet.“


Ich hab mal was fett markiert, denn so läuft das doch heutzutage - einschleichen, langsam erwärmen, der blöde Frosch im Topp merkt das nicht.

Dr. Angela Merkel (-Fulltext-): Die Menschen lassen sich den Mund nicht mehr verbieten. Die Menschen stehen auf – .... Das ist eine sehr schöne Erfahrung.
PostDieser Post enthält vertrauliche und/ oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diesen Post irrtümlich lesen, informieren Sie bitte sofort den Poster und vernichten Sie ihren Browser. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieses Posts ist nicht gestattet.
25.09.17, 18:08:18
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #9  [ Permalink ] 
  26.09.17, 23:55:24 
Themenstarter:

Oheim

(Chefredakteur(in)
ca.: 405 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 9
Lesezeit ca.: 50 Sek.
Zitat von ijon tichy:
Zitierten Beitrag im Original lesen

ich habe für die Offenhaltung Tegels abgestimmt, und zwar vorrangig aus egoistischen Gründen, denn jede Maschine, die in Tegel landet oder startet, tut das nicht am BER und fliegt demzufolge nicht über meine Wohngegend. Ich wußte, als ich herzog, daß der Flughafen gebaut wird, bin aber trotzdem froh, wenn es weniger Flugbewegungen gibt als ohne Tegel.


Da sagst du was! klatscht Das werden überwiegend egoistische Motive gewesen sein, die zu dem Stimmverhalten führten. Doch wer es mit etwas mehr Weitblick versucht, wird relativ leicht feststellen, dass weder Tegel noch BER als Flughafen geeignet sind.

Damals bei der Flughafendiskussion wäre ich für Schönefeld gewesen. Heute weiß ich, dass Sperenberg besser geeignet gewesen wäre. Allerdings hätten sich wieder einige über die Zugverbindung dahin beschwert... stinkig

Zitat:
vielleicht mache ich da einen Faden auf. Das wird dann wieder eine Textwand....


Da freuen wir uns schon drauf. dollfreu

Ihr Individualisten seid doch alle gleich!
26.09.17, 23:55:24
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
 #10  [ Permalink ] 
  27.09.17, 15:42:21 

ijon tichy

(Forumsrat
ca.: 654 Beiträge)

Beitrag Nr.: # 10
Lesezeit ca.: 45 Sek.
na klar wäre Sperenberg besser gewesen, oder gar ein Ausbau von Leipzig-Schkeuditz zum zentralen Luftkreuz, dazu eine Anbindung an Berlin per Transrapid, einchecken in Berlin, in dreißig Minuten zum Flughafen. Man hätte nur den Willen haben müssen. Aber die typischen Bedenkenträger hätten dann wieder eine schützenswerte Spezies gefunden....

Nun hat man sich für den BER entschieden, und ich habe mittlerweile ernsthafte Zweifel daran, daß das Ding irgendwann mal einen vernünftigen Flugbetrieb hinbekommt. Geöffnet wird der irgendwann, aber es wird im Chaos enden. Dazu folgender Link, ist zwar schon etwas alt, aber bei DERARTIGEN FEHLERN habe ich kaum Hoffnung.

http://www.bild.de/regional/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international/eroeffnung-nicht-moeglich-weil-tueren-klemmen-49817228.bild.html

im unteren Bereich kommt eine Liste mit 50 Pannen, bitte sitzend lesen!

http://www.ingenieur.de/Branchen/Bauwirtschaft/Bitte-lachen-Im-Flughafen-Berlin-Wasserrohre-zu-duenn

und noch eins, man könnte lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre.

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann
27.09.17, 15:42:21
zum ersten Beitrag zum letzten Beitrag
Gehe zu:
Ähnliche Themen
Thema Antworten Hits Letzter Beitrag
1 Dateien
Gehe zum ersten neuen Beitrag Fussballfans und Ihre Erlebnisse
erstellt von  ferrari
316 977716
09.02.18, 16:48:15
Gehe zum letzten Beitrag von  ferrari
Gehe zum ersten neuen Beitrag Steuererklärung von Polizisten und anderen "Pappenheimern"
erstellt von  Kasia
139 684967
26.10.14, 00:56:22
Gehe zum letzten Beitrag von  Don Off
Gehe zum ersten neuen Beitrag Nachfolger/in des Polizeipräsidenten
erstellt von  Hallodri
91 297133
24.05.12, 02:20:39
Gehe zum letzten Beitrag von  admina
Gehe zum ersten neuen Beitrag Harte Angriffe auf Polizisten | Lasche Justiz
erstellt von  ijon tichy
75 178175
04.05.16, 18:28:39
Gehe zum letzten Beitrag von  ijon tichy
Gehe zum ersten neuen Beitrag Links-Rechts oder Rinks-Lechts?
erstellt von  ijon tichy
51 96531
29.11.11, 20:48:17
Gehe zum letzten Beitrag von  Archiv
home
HSB-Forum tweeten!     HSB-Forum auf Facebook teilen!
Die Beiträge auf dieser Seite stellen die Meinung des jeweiligen Verfassers dar.
Diese muss nicht zwangsläufig der Meinung des Domaininhabers oder anderer Autoren dieser Seiten entsprechen.

Für die Befolgung hier gegebener Ratschläge gilt im Übrigen § 675 Abs. 2 BGB
Impressum | Datenschutz


---